Änderung im Insolvenzrecht

Jochen StahlAktuelles

Das „Herzstück“ des Regierungsentwurfs zum SanInsFoG stellt das in Artikel 1 vorgestellte neue Gesetz über Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen (Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz StaRUG) dar, das es Unternehmen ermöglichen soll, sich bereits im Stadium einer drohenden Zahlungsunfähigkeit unter eigenständiger Verhandlung eines Restruktierungsplans zu sanieren und somit eine Insolvenz abzuwenden.

Damit führt SanInsFoG mit dem StaRUG neue Werkzeuge für die Sanierung von Unternehmen ein und schließt mit Änderungen in der Insolvenzordnung viele diskutierte Lücken.


Wesentliche Regelungen des SanInsFoG sind neben dem StaRUG:

  • Änderungen in der InsO-Modernisierung (Hervorzuheben ist hier die Aufweichung der Vorgaben zur Gerichtskonzentration in § 2 InsO oder auch die Erstreckung des § 55 Abs. 4 InsO auf die vorläufige Eigenverwaltung)
  • Der Corona-Schutzschirm (Hier wird Corona-Betroffenen nun die Möglichkeit eröffnet, in ein Schutzschirmverfahren oder auch vorläufiges Eigenverwaltungsverfahren zu gehen, selbst wenn bereits Zahlungsunfähigkeit eingetreten ist.)

Unsere Empfehlung: Übergeben Sie schnellstmöglich Ihre offenen Forderungen an uns, damit wir Ihr Geld schnellstmöglich für Sie betreiben können und somit Ihre eigene Liquidität stets hoch bleibt. Machen Sie zusätzlich Gebrauch von unseren Wirtschaftsinformationen, um stets die Bonität Ihrer Kunden im Blick zu behalten und eine drohende Zahlungsunfähigkeit frühzeitig zu erkennen.

Sie haben Fragen wir helfen Ihnen gerne weiter. Sind Sie von diesem Sanierungsverfahren betroffen? Verlieren Sie keine Zeit, damit wir Ihre Eigentumsvorbehaltsrechte geltend machen können solange die Ware noch im Besitz der Schuldnerin ist.