Liquiditätsverbesserung durch Forderungsmanagement

Jochen StahlAktuelles

Warum Unternehmen schlecht zahlen? Laut Studie des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen seien laut Umfrage 86 Prozent der Unternehmen davon betroffen gewesen, dass Zahlungen ins Stocken geraten sind, wegen ausgelöster Liquiditätsengpässe durch die Krise. Bei 69 Prozent der Unternehmen wären die Zahlungsausfälle dadurch verursacht, dass die eigenen Kunden wegen der Pandemie keine Auftragslage haben. Viele Firmen haben in Zeiten der Hochkonjunktur ihr Forderungsmanagement sträflich vernachlässigt. Deren Kunden fühlten sich schon damals dazu verleitet, Zahlungsziele zu dehnen – jetzt verstärkt das die Risiken zusätzlich. Auch eine schlechte Auftragslage (48 Prozent) sowie mangelndes Eigenkapital (41 Prozent) sind aktuell relevante Nichtzahlgründe bei gewerblichen Schuldnern.

Unsere langjährigen Erfahrungen zeigen, dass die Realisierungschancen von Forderungen gerade in den ersten 60/90 Tagen nach Fälligkeit am höchsten sind. Der Anteil der uneinbringlichen Forderungen nimmt nach Ablauf von 3 Monaten stetig zu. Auch wenn die Zahlungsmoral aus oben genannten Gründen schleppend ist, so finden wir bei schneller Hereingabe von Aufträgen zum Forderungseinzug Lösungsansätze zur Realsierung.

Daraus ergibt sich, dass viel zu lange gewartet wird. Jeder Tag zählt, wenn es darum geht, fällige Schulden einzutreiben. Je länger man wartet, desto schlechter werden die Chancen Ihre Forderungen zu realisieren. Zögern Sie nicht Ihre Aufträge zum Forderungseinzug an uns zu übergeben.

Wir unterstützen Sie hier auf vielfältiger Weise – angefangen von klassischen Inkasso-Leistungen im In- und Ausland, Erteilung von Wirtschaftsinformationen bis hin zur Insolvenzüberwachung etc. Seit über 120 Jahren sind wir als Gläubigerschutzorganisation für unsere Mitglieder am Puls der Branche und sind bewandert auf allen Gebieten des internationalen Gläubigerschutzes.