PIM-Gold-Prozess ist gestartet

Belgin HiltweinAktuelles

Beim Großhändler PIM Gold gingen im Herbst 2019 die Lichter aus und die Staatsanwaltschaft begann zu ermitteln. Am 8. Dezember startete vor dem Landgericht Darmstadt der Prozess.

Den zwei früheren Verantwortlichen des insolventen Edelmetallhändlers PIM Gold wird schwerer Betrug vorgeworfen. Wie die Zeitschrift Fonds Online berichtet soll das Unternehmen laut Anklage zwischen 2016 und September 2019 unter anderem viele sogenannte „Bonus-Gold-Verträge“ abgeschlossen haben. Kunden wurde angeboten sich mit einem Investment am Altgoldhandel zu beteiligen und von einem „Gold-Recyclingkreislauf“ zu profitieren. In diesen Rahmen sollte physisches Gold für die Kunden eingelagert werden. Doch als die Ermittler im September 2019 die Lagerhallen vor Ort durchsuchten fanden sie nur einen Bruchteil des Edelmetalls. Der Wert reicht bei weitem nicht, die Rückforderungen von mehr als 7.000 Kunden im Gesamtvolumen von aktuell 180 Millionen Euro zu erfüllen.

Einer der Angeklagten sitzt seit September 2019 wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft und schweigt bisher zu den Vorwürfen. Der andere Mitangeklagte ist auf freiem Fuß.

Generell wird von einem sehr langen Verfahren ausgegangen.

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