Italien/Spanien: Viele Unternehmen gefährdet!

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Der Weg zur wirtschaftlichen Erholung in Spanien und Italien wird lang und beschwerlich. Trotz Steuerstundungen und Liquiditätsgarantien ist es wahrscheinlich, dass viele Unternehmen in Schwierigkeiten geraten.

Laut der Prognose des Kreditversicherers Coface werden die Volkswirtschaften Spaniens und Italiens im Jahr 2020 um 12,8% bzw. 13,6% schrumpfen.
Hingegen werden die Unternehmensinsolvenzen bis 2021 voraussichtlich um 22% bzw. 37% gegenüber 2019 zunehmen.
Für 2021 prognostiziert Coface, dass das BIP Spaniens und Italiens um 10,2% bzw. 8,9% steigen wird, so dass die Volkswirtschaften unter dem Niveau von 2019 bleiben werden.

Das Schreckensgespenst Zombie-Firmen geht um!

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Gefährdete Wirtschaftszweige in Italien und Spanien

Zu den gefährdeten Sektoren in Italien und Spanien gehören laut Coface Automobil, Bau und Einzelhandel

Unternehmen im Baugewerbe und des Einzelhandels scheinen aufgrund Ihrer hohen Verschuldung und der voraussichtlich niedrigen Zinsdeckungsrate besonders anfällig zu sein. Den großen Automobilherstellern scheint ihre Gewohnheit, wenig Liquidität vorzuhalten, zum Verhängnis zu werden.

Was ist bei Geschäftsabschlüssen mit Unternehmen der „gebeutelten“ Ländern zu beachten?

Wichtig ist die Prävention: Informieren Sie sich bei jedem Geschäftsabschluss über die aktuelle Bonität Ihres Geschäftspartners. Informationen, die in der Vergangenheit liegen, können bereits nicht mehr aktuell sein.

Sollte es dennoch zu einem Forderungsausfall kommen, ist Zeit Trumpf. Je schneller mit der Betreibung der Forderung begonnen wird, desto größer ist die Realisierungschance. Wichtig ist, die genauen Gesetze und Regeln der Länder zu kennen, um optimal reagieren zu können.
Der Creditoren-Verein Pforzheim K.d.ö.R. arbeitet seit vielen Jahren mit Korrespondenzpartnern im Ausland zusammen. Dadurch sind wir ein effektiver Partner für Auslandsbetreibungen.

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